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Zielkonflikte in der Geldpolitik

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Zentralbanken besitzen in Volkswirtschaften eine wesentliche Stellung, da sie mit geldpolitischen... mehr
Produktinformationen "Zielkonflikte in der Geldpolitik"
Zentralbanken besitzen in Volkswirtschaften eine wesentliche Stellung, da sie mit geldpolitischen Entscheidungen Einfluss auf fundamentale volkswirtschaftliche Größen wie Preisniveau, Zinssätze und Wechselkurse nehmen. Aufgrund der herausragenden Stellung der Zentralbanken und der Entwicklungen im Verlauf der Finanzkrise seit 2007 stellt sich die Frage, inwiefern geldpolitische Eingriffe Stabilität schaffen können und das Ausmaß von Krisen vermindern sollten. Die vorliegende Arbeit bietet eine Antwort auf Basis eines makroökonomischen Portfoliomodells, in dem die wechselseitigen Abhängigkeiten von Finanzmärkten und Realwirtschaft berücksichtigt sind. Es werden die Zielkonflikte geldpolitischer Eingriffe anhand von wechselkursstabilisierenden Maßnahmen und expansiver Geldpolitik in Krisenzeiten, wie Staatsanleihenankäufe und Kreditmengenausweitungen, diskutiert. Das Modell zeigt erstmals mikroökonomisch fundiert, dass derartige Zentralbankeingriffe einen langfristigen Einfluss auf die Realwirtschaft besitzen. Sie stabilisieren die inländische Realproduktion, indem sie jedoch ökonomisch angemessene Veränderungen im inländischen Realkapitalbestand auf Kosten des Auslandes verhindern. Daraus resultiert eine ineffiziente internationale Verteilung von Produktionsmitteln, die mit Finanzmarktvolatilität und einer Anhäufung von Risikopositionen in der Zentralbankbilanz einhergeht. Diese Auswirkungen sind im Falle von expansiver Geldpolitik zusätzlich mit Güterpreissteigerungen und Währungsabwertung verbunden. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass wechselkursstabilisierende Maßnahmen und expansive Geldpolitik in Krisenzeiten die Gefahr einer dauerhaft negativen Beeinflussung der Weltwohlfahrt bergen.
Schriftenreihe: Dissertationsreihe VWL, Volkswirtschaftslehre
Band: 3
Fachbereich: Wirtschaftswissenschaft
Titel Zielkonflikte in der Geldpolitik Untertitel Der Einfluss von... mehr
Titel Zielkonflikte in der Geldpolitik
Untertitel Der Einfluss von Zentralbanken auf Finanzmärkte und die Realwirtschaft
Autor Stefan Schüder
Reihe Volkswirtschaftslehre, Band 3
Erschienen 1. Aufl. 23.08.2012
Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Volkswirtschaftslehre
Kategorie Dissertation
Umschlag Softcover (Paperback)
Maße 21,0 x 14,8 cm (DIN A5)
Umfang 322 Seiten
Sprache Deutsch
ISBN 13 978-386376-020-5
Preis 44,90 Eur[D] / 49,90 Eur[A] / 60,00 CHF / 61,30 USD
Zustand Neu
Keywords
Geldpolitik, Zentralbank, Zielkonflikte, Makroökonomie, Geldtheorie, Portfoliotheorie, expansive Geldpolitik, Realwirtschaft, Finanzwirtschaft, Wechselkurs, Finanzkrise, Wechselkursstabilisierung, Zinssatz, Quantitative Easing, Geldmengenausweitung, Inflation
Seit Ausbruch der Finanzkrise fluten die Zentralbanken der größten Volkswirtschaften die... mehr

Seit Ausbruch der Finanzkrise fluten die Zentralbanken der größten Volkswirtschaften die Finanzmärkte mit Geld. Sie versuchen dadurch die heimischen Wirtschaften vor einem weiteren Absturz zu bewahren. Doch was sind die letztendlichen Auswirkungen und wer trägt die Kosten dieser Maßnahmen? "Meine Sorge ist es, dass wir 2013 mehr aktive Eingriffe in die Wechselkurse sehen werden." Mervyn King, britischer Notenbankchef, wies am 10. Dezember mit seiner Rede im Economic Club in New York auf die Missstände des internationalen Geldsystems hin. Bei diesen Eingriffen in die wirtschaftlichen Abläufe handle es sich laut King um Währungsmanipulationen, die die Wirtschaft des eigenen Landes fördern. Andere Länder bekämen „die aktiv gesteuerten Wechselkurse zu spüren“. Auch deutsche Bankmanager teilen die Sorge des britischen Bankiers. „Wir leben schon in einer Zeit, in der die meisten Zentralbanken versuchen, ihre Währungen zu schwächen, um sich Vorteile im Welthandel zu verschaffen und strukturelle Defizite von ihren Ländern zu übertünchen“, so Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Wie muss geldpolitisches Handeln geschaffen sein, um Preisniveau, Zinssätze, Wechselkurse und Wirtschaftswachstum positiv zu steuern? Wirtschaftswissenschaftler diskutieren, an welchen Normen und Steuerungsgrößen sich die Geldpolitik orientieren sollte. Dabei herrscht unter anderem Uneinigkeit, inwieweit geldpolitische Entscheidungen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum nehmen. Theoretische Konzepte wie die ‚Impossible Trinity‘ veranschaulichen die Zielkonflikte, mit denen sich der politische Entscheidungsträger bei der Wahl seines Währungssystems konfrontiert sieht. Von den drei makroökonomischen Zielen – fester Wechselkurs, freier Kapitalmarkt und unabhängige Geldpolitik – können nur zwei zur selben Zeit erreicht werden. Stefan Schüders zweites Werk zur Finanzpolitik reflektiert die Aussagen der ‚Impossible Trinity‘ anhand eines makroökonomischen Portfoliomodells. In seinem ersten Buch „Wieviel Kontrolle braucht der internationale Finanzmarkt?“ thematisierte er die mögliche Prävention von Finanzkrisen durch regulatorische Eingriffe. In seinem Folgewerk diskutiert der Wirtschaftswissenschaftler geldpolitische Zielkonflikte, indem er die Auswirkungen von Zentralbankinterventionen auf Wachstum, Wechselkurs und Finanzmärkte untersucht. Er diskutiert bestehende Portfoliomodelle und erweitert sie schrittweise, um eine Anwendung auf die Realität zu ermöglichen. Seine Analyse zeigt auf, dass Zentralbanken durch eine expansive Geldpolitik in Krisenzeiten positive Effekte wie eine Stabilisierung der Inlandskonjunktur, als auch negative Konsequenzen wie Inflation, Währungsabwertung und verzerrte Wertpapierpreise, hervorrufen können. International betrachtet resultieren negative Auswirkungen, da Produktionsmittel in nicht wettbewerbsfähige Länder fließen und dort auf Kosten des Auslandes ineffizient eingesetzt werden. Der Einsatz von expansiver Geldpolitik führt somit langfristig zu einer Verringerung der Weltkonjunktur. Nach Schüder resultiert, dass Krisen statt durch geldpolitische Eingriffe mit wirtschaftspolitischen Reformen bekämpft werden sollten, die die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit eines Landes und damit die Nachhaltigkeit der Weltkonjunktur verbessern. Stefan Schüder führt mit seinem Buch die Aufklärung über die Zusammenhänge finanzwirtschaftlicher Vorgänge und Krisen fort, die längst Bestandteil unseres Alltags geworden sind. Auf Grundlage wirtschaftswissenschaftlicher Theorie klärt er über spannende Hintergründe zur Finanzpolitik und deren Folgen auf. Jedem Leser, der die Zusammenhänge internationaler Geldpolitik und deren Auswirkungen auf die globale Wirtschaft nachvollziehen möchte, wird dieses Buch umfassendes Material zur Aufklärung liefern.

Der Autor Stefan Schüder, geboren 1981, hat von 2002 bis 2007 an der... mehr

Der Autor Stefan Schüder, geboren 1981, hat von 2002 bis 2007 an der Georg-August-Universität Göttingen Volkswirtschaftslehre studiert. Im Anschluss arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Göttinger Lehrstuhl für Internationale und Monetäre Ökonomik. In seiner Forschung konzentrierte er sich auf die makroökonomische Analyse geldpolitischer Zentralbankeingriffe und beendete im Juni 2012 erfolgreich seine Promotion an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen.

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