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Bilaterale visuelle Stimulation beim EMDR

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  • 40006
  • 9783863760083
  • <span class="modal_lexicon"><a href="/lexikon-horst-hans-joachim/">Hans Joachim Horst</a></span>
Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, einen Beitrag zur Erforschung der Wirkfaktoren des... mehr
Produktinformationen "Bilaterale visuelle Stimulation beim EMDR"
Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, einen Beitrag zur Erforschung der Wirkfaktoren des EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) zu leisten. EMDR ist eine gut untersuchte und wirksame Methode zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), deren Wirkfaktoren noch nicht eindeutig geklärt werden konnten. Mit dem vorliegenden Buch werden erstmals Augenbewegungen direkt durch das EOG (Elektrookulogramm) während eines EMDR-typischen Settings abgeleitet. Außerdem werden kortikale Prozesse wie Aktivierung, interhemisphärische Aktivierungsunterschiede sowie Erinnern und Neubewerten untersucht. Basierend auf der Annahme, dass die durch schnelle Augenbewegungen ausgelösten Sakkaden einen zentralen Faktor des EMDR darstellen, wird der Effekt dreier unterschiedlicher Geschwindigkeiten des Zielreizes auf die von der rechten bzw. linken Hemisphäre ausgelösten Sakkaden untersucht.

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen dabei die Fragen,
  • in welcher Weise Sakkaden ein vermehrtes Auftreten neuer Erinnerungen bewirken;
  • inwieweit höhere Stimulationsgeschwindigkeiten und damit Sakkaden zu mehr neuen Bewertungen und damit zu einem Aha-Effekt führen;
  • in welchem Maße Sakkaden zu einer vermehrten kortikalen Aktivierung führen;
  • inwieweit Sakkaden zu einer Verringerung der für eine PTBS typischen unterschiedlichen Hemisphären-Aktivierung beitragen.
Fachbereich: Psychologie
Titel Bilaterale visuelle Stimulation beim Eye Movement Desensitization and... mehr
Titel
Bilaterale visuelle Stimulation beim Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)
Untertitel
Experimentelle Überprüfung der Effekte dreier Zielreizgeschwindigkeiten auf kortikale Parameter. Ein Beitrag zur psychotherapeutischen Grundlagenforschung
Autor Hans Joachim Horst
Erschienen 1. Aufl. 08.02.2016
Fachbereich Psychologie
Kategorie Dissertation
Einband Paperback (Softcover)
Maße 21,0 x 14,8 cm (DIN A5)
Umfang XVI, 228 Seiten
Sprache Deutsch
ISBN 13
978-3-86376-008-3
Preis 59,90 Eur[D] / 64,90 Eur[A] / 70,00 CHF / 73,00 USD
Zustand Neu
Keywords
kortikale Aktivierung; Erinnerungen; langsame Augenbewegungen; Eye Movement Desensitization and Reprocessing; schnelle Augenbewegungen; PTBS; Hemisphähren-Angleichung; Aktivierungsunterschiede; EMDR; Posttraumatische Belastungsstörung; EOG; Hemisphärenkohärenz; Sakkaden; Wirkfaktoren; Bewertungen; Ressourcenverankerung
1 Einleitung 2 Theoretischer Teil 2.1 Posttraumatische Belastungsstörung 2.1.1 Definition der... mehr

1 Einleitung

2 Theoretischer Teil
2.1 Posttraumatische Belastungsstörung
2.1.1 Definition der PTBS
2.1.2 PTBS und neurophysiologische Veränderungen
2.2 EMDR
2.2.1 Entwicklung
2.2.2 EMDR-Setting
2.2.3 EMDR-Effekte
2.2.4 Indikation – Kontraindikation
2.2.5 Wirksamkeit von EMDR
2.3 Augenbewegungen im EMDR-Setting
2.3.1 Entwicklung
2.3.2 Begriffsbestimmung: Augenbewegungen vs. Zielreizgeschwindigkeit
2.3.3 Begriffsbestimmung: Augenfolgebewegungen vs. Sakkaden
2.3.4 Sakkaden als kortikaler Parameter
2.3.5 Sakkadendauer und Sakkadengeschwindigkeit
2.3.6 Studien zu Augenbewegungen in EMDR
2.3.6.1 Komponentenanalysen zum Behandlungserfolg von EMDR mit verschiedenen Stimulationsarten
2.3.6.2 Einzelkomponentenanalysen zur Wirkung verschiedener Stimulationsarten
2.3.6.3 Einzelkomponentenanalysen zu Augenbewegungen im EMDR
2.3.7 Methodische Fehler und Mängel der Komponentenanalysen
2.4 Wirkmechanismen von EMDR: aktueller Forschungsstand
2.4.1 Expositionshypothese
2.4.2 AIP – Modell der Adaptiven Informationsverarbeitung
2.4.3 Hypnose-Hypothese
2.4.4 Hypothesen zur dualen Aufmerksamkeit – working memory und Ablenkung
2.4.5 Parasympathikotone Aktivierung und Orientierungsreaktion
2.4.6 Entspannungsreaktion
2.4.7 REM-Schlaf-Hypothese
2.4.8 Weitere Theorien mit physiologischem Wirkmechanismus
2.4.9 Hemisphären-Kohärenz-Theorie
2.5 Zusammenfassung

3 Herleitung der Hypothesen
3.1 Hypothese 1: Neue Erinnerungen und Zielreizgeschwindigkeit
3.1.1 Inhaltliche Hypothese und Operationalisierung
3.2 Hypothese 2: Neue Bewertungen und Zielreizgeschwindigkeit
3.2.1 Inhaltliche Hypothese und Operationalisierung
3.3 Hypothese 3: Kortikale Aktivierung und Zielreizgeschwindigkeit
3.3.1 Definition kortikaler Aktivierung
3.3.2 Inhaltliche Hypothese und Operationalisierung
3.4 Hypothese 4: Hemisphärenangleichung und Zielreizgeschwindigkeit
3.4.1 Operationalisierung der hemisphärischen Aktivierung
3.4.2 Inhaltliche Hypothesen
3.5 Versuchsplanung
3.5.1 Operationalisierung der abhängigen Variablen

4 Empirischer Teil
4.1 Datenerhebung
4.2 Datenaufbereitung
4.2.1 Beschreibung der Stichprobe
4.2.2 Alter – Geschlecht – Familienstand – Belastung (nach Screening-Kriterien)
4.2.3 Datenaufbereitung der qualitativen Daten: Kodierung
4.2.3.1 Kategorien
4.2.3.2 Rating durch zwei Rater
4.2.3.3 Berechnung der Häufigkeiten
4.2.4 Datenaufbereitung der EOG-Dateien
4.2.5 Messausfälle
4.2.6 Datenaufbereitung der 39 EOG-Datensätze mittels der Software MATLAB und der Skripte EOGUI und EOGBATCH
4.2.7 Datenaufbereitung in SPSS mittels weiterer Skripte
4.2.7.1 Importieren der Kennwerte als Rohdaten von Sakkaden und Lidschlägen in SPSS
4.2.7.2 Identifikation großer Rechts-Links-Blicke
4.2.7.3 Weitere Parameter für die Klassifizierung des Blickverhaltens
4.2.7.4 Zuordnung der Aufgabennummern innerhalb der Messdatei
4.2.7.5 Erstellung eines Zeitschemas pro Messdatei
4.2.7.6 Erstellung eines individuellen Ausgangskontrollabschnitts
4.2.7.7 Begründung für die Auswahl der Sakkadendauern zur Hypothesenüberprüfung
4.2.7.8 Standardisierung der Sakkadendauern

5 Ergebnisse
5.1 Einleitung
5.2 Ergebnisse zu Hypothese 1: Neue Erinnerungen und Zielreizgeschwindigkeit
5.2.1 Vergleich der subklinisch belasteten mit den unbelasteten Probandinnen
5.3 Ergebnisse zu Hypothese 2: Neue Bewertungen und Zielreizgeschwindigkeit
5.3.1 Vergleich der subklinisch belasteten mit den unbelasteten Probandinnen
5.4 Ergebnisse zu Hypothese 3: Lateralisierte kortikale Aktivierung und Zielreizgeschwindigkeit
5.3.2 Vergleich der subklinisch belasteten mit den unbelasteten Probandinnen
5.5 Ergebnisse zu Hypothese 4: Differenz in der Hemisphärenaktivierung und Zielreizgeschwindigkeit
6 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
6.1 Methodische Bewertung der Ergebnisse innerhalb des Forschungskontextes
6.1.1 Reliabilität
6.1.2 Validität
6.1.3 Zusammenfassende methodische Bewertung
6.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.2.1 Hauptergebnisse
6.2.2 Nebenergebnisse: Vergleich der Belastungsgruppen
6.3 Diskussion und Ausblick
6.3.1 Diskussion Hauptergebnis 1: Höhere Zielreizgeschwindigkeit und mehr Sakkaden führen zu mehr kortikaler Aktivierung
6.3.2 Diskussion Hauptergebnis 2: Höhere Zielreizgeschwindigkeit und mehr Sakkaden reduzieren interhemisphärische Aktivierungsunterschiede
6.3.3 Diskussion Hauptergebnis 3: Höhere Zielreizgeschwindigkeit und mehr Sakkaden führen bei Belasteten zu mehr neuen Erinnerungen
6.3.4 Diskussion Nebenergebnis 1: Hinweise für den Einsatz der langsamen Stimulation
6.3.5 Diskussion Nebenergebnis 2: Ergebnisse zur Wirkung der Fixation
6.3.6 Diskussion Nebenergebnis 3: Reaktionsunterschiede zwischen Belasteten und Unbelasteten
6.4 Fazit

7 Zusammenfassung

8 Literaturverzeichnis

9 Anhänge
9.1 Anhang: Statistische Vorhersagen und Testhypothesen
9.2 Anhang: Anschreiben Voruntersuchung – Screening
9.3 Anhang: Verwendete Tests: BSI – IES-R – DES II Taxon
9.4 Anschreiben Hauptuntersuchung
9.5 Anhang: Einverständniserklärung
9.6 Anhang: Untersuchungsmanual
9.7 Anhang: Durchführung
9.8 Anhang: Liste der erarbeiteten Erinnerungen
9.9 Anhang: Aufgabenschema
9.10 Anhang: Ergebnistabellen
9.10.1 Ergebnistabellen und Abbildungen zur Hypothese 1
9.10.2 Ergebnistabellen und Abbildungen zur Hypothese 2
9.10.3 Ergebnistabellen und Abbildungen zur Hypothese 3
9.10.4 Ergebnistabellen und Abbildungen zur Hypothese 4

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